Das »Bandbreitenmodell«wir lassen uns dadurch nicht auseinanderdividieren


Resolution des Lehrerkollegiums
des N.-N.-Gymnasiums, L.

Beschlossen auf der Lehrerkonferenz von Dienstag, dem 23.04.2002


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Das Kollegium des N.-N.-Gymnasiums, L., lehnt es ab, sich auf der Grundlage der vorliegenden Bestimmungen mit dem sogenannten »Bandbreitenmodell« zu befassen.

Begründung

Die Landesregierung NRW hat von der Unternehmensberatung Mummert + Partner für drei Millionen Mark öffentlicher Gelder ein aufwändiges Gutachten zur Lehrerarbeitszeit anfertigen lassen und erhalten. Sie verfügt damit über verlässliche und differenzierte Daten, die nunmehr im Schulministerium, dem Landtag und den einschlägigen Landtagsausschüssen auszuwerten und durch politisches Handeln gerecht umzusetzen sind. Ziel dieser Umsetzung muss eine moderne Arbeitszeitregelung für Lehrer sein, die den vielfältigen gewandelten Berufsanforderungen an heutige Lehrer Genüge tut und die über anderthalb Jahrhunderte alte Lehrer-Arbeitszeitregelung ersetzt, die auf Unterrichts-Wochenstundendeputaten basiert.

Bei der Modernisierung der Arbeitszeitregelung für Lehrer handelt es sich um eine politische Gestaltungsaufgabe, die die Verhältnisse an allen Schulen des Landes betrifft. Diese Aufgabe gehört deshalb zu den zentralen Aufgaben einer Landesregierung. Sie ist kein innerschulisches Organisationsproblem, das in der Auseinandersetzung einzelner Lehrer miteinander gelöst werden kann. Eine Übertragung dieser politischen Gestaltungsaufgabe von der Landesregierung auf einzelne Lehrerkonferenzen kommt für uns nicht in Frage.


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Stand: 26.04.2002