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»Freiherr-vom-Stein«-Berufskolleg Minden
geht offenbar wirklich voran |
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Das
WDR-Fernsehen berichtete über den Arbeitszeit-Modellversuch
des Kollegs in seiner Sendung »Westpol« am
27. August 2006:
»Jeder Lehrer […] hat nun ein eigenes Arbeitszeitkonto.
Weil der Deutschunterricht viel Arbeit macht, bekommt [eine
Deutschlehrerin] pro Unterrichtsstunde 108 Minuten gutgeschrieben.
Unterm Strich muss sie nun weniger unterrichten als noch im
letzten Schuljahr. Die Lehrerin ist entspannter, kann sich
der Klasse intensiver widmen. Davon profitieren auch die Schüler.
Die Sportstunde wird [dem Sportlehrer] nur mit 75 Minuten
vergütet. Um sein Zeitkonto zu füllen, muss er zusätzliche
Aufgaben übernehmen. In Freistunden kümmert sich
[der Sportlehrer] nun um die Vertretungspläne und sorgt
dafür, dass möglichst wenig Unterricht ausfällt.
Auch andere Kollegen leisten nun Dinge, für die bislang
angeblich die Zeit fehlte […].«
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»Freiherr-vom-Stein«-Berufskolleg
Minden geht voran – aber von wo und wohin? |
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Aus den Lokalnachrichten von »Radio Westfalica«
am 30.05.2006 (Stand: 17.30 Uhr)
Minden: Die Arbeitszeit von Lehrern soll am Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg
bald gerechter verteilt werden. Im Sommer beginnt an der Schule
dafür ein NRW-weit einzigartiges Projekt. Darin wird
gemessen, wie viel Zeit zum Beispiel die Unterrichts-Vorbereitung
und Korrekturen in Anspruch nehmen.
Die Lehrer des Mindener Berufskollegs bekommen
neue Arbeitszeitkonten. Für vorbereitungsintensivere
Fächer wie Mathe oder Deutsch wird dabei mehr Zeit angerechnet
als zum Beispiel für das Fach Geschichte, sagte uns ein
Sprecher der Bezirksregierung. Ist das Arbeitszeitkonto voll,
werden die Lehrer nicht mehr für Vertretungsstunden oder
ähnliches eingesetzt. Das Kollegium werde so gleichmäßiger
ausgelastet. Außerdem könne vielleicht das Vorurteil
bekämpft werden, dass Lehrer allgemein wenig zu tun haben,
hieß es weiter.
Das wirft natürlich einige Fragen auf. Die wichtigsten:
Ob man in NRW den Kenntnisstand ignorieren will, der durch die
Arbeitszeituntersuchung von Mummert & Partner geschaffen
wurde? Ob wir nun mit einer längeren Testphase rechnen
müssen? Wir dürfen gespannt sein. Und ein klein
bisschen misstrauisch. Aber vielleicht reagieren wir ja nur
allergisch auf die auch sonst nicht ganz treffenden Formulierungen
nicht besonders gut informierter Privatradiomacher. |
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Es tut sich etwas in Sachen Reform der Lehrerarbeitszeit,
endlich! |
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Der Vorsitzende der »Vereinigung der
KorrekturfachlehrerInnen e.V.«, Herr Reinhard Heider,
schreibt:
Das Schulministerium unterstützt Schulen, die sich
an einer Pilotphase zur Erprobung eines an den tatsächlichen
Belastungen orientierten Arbeitszeitmodells beteiligen. Es
fordert sie geradezu auf Anträge dazu zu stellen.
Dieses Modell stellt eine Variante der Arbeitszeitregelung
dar, wie sie seit einigen Jahren in Hamburg praktiziert wird
(»Verordnung
über die Arbeitszeit der Lehrerinnen und Lehrer an staatlichen
Schulen Hamburgs« vom 1. Juli 2003).
Ich denke, gerade wir Korrekturfachlehrer sollten diese
Gelegenheit nutzen und unsere Schulleiter dazu auffordern
sich an dem Projekt zu beteiligen, auf dass so früh wie
möglich in NRW die derzeitige ungerechte Arbeitszeitregelung
abgeschafft werden kann, von dem Krampf des Bandbreitenmodells
ganz abgesehen.
Ab Ende Mai wird auf der Homepage
des Freiherr-vom-Stein-Berufskollegs Minden eine gut verständliche
und auf andere Schulformen übertragbare Version des an
dieser Schule praktizierten Jahresarbeitszeitmodells vorgestellt.
Ich werde mich darum bemühen, dass für interessierte
Kollegen auf Regierungsbezirksebene Veranstaltungen zur Information
über das neue Arbeitszeitmodell durchgeführt werden.
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»Nehmen wir die Politiker beim Wort und
fordern die baldige Umsetzung ihrer Versprechen!« |
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Das ist das Fazit, das Herr Reinhard Heider,
Vorsitzender der »Vereinigung der KorrekturfachlehrerInnen«,
und Frau Maria Sangmeister, stellvertretende Vorsitzende, in
ihrem am 5. Februar 2006 veröffentlichten Jahresbericht
2005 ziehen. Nach einem Jahr verstärkter politischer Kontakte
unserer Vereinigung seien unsere Chancen, in NRW eine faire
Arbeitszeitregelung zu erreichen, »verhalten optimistisch«
zu beurteilen. Lesen Sie den ausführlichen Bericht! |
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»Es reicht! |
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Auf diese beiden Wörter ließe sich
die Austrittserklärung reduzieren, die Herr Hans-Jürgen
Grosser aus Warburg dem »Philologen-Verband« zum
Jahresende 2005 zukommen ließ – wenn er nicht selbst
schon die denkbar knappste und lakonischste Begründung
formuliert hätte.
Lesen Sie, was ein Vielkorrigierer seinem Ex-Verband zum unvermeidlichen
Abschied ins Stammbuch schreibt! |
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Das Bandbreitenmodell hat versagt, eine
sachgerechte Entlastung der Korrekturfachlehrer muss her –
das fordern über 40 Lehrerinnen und Lehrer in einem Antrag
an die Personalversammlung für Gymnasien im Regierungsbezirk
Düsseldorf |
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»Das Ministerium für Schule und
Weiterbildung hat mit der Aufforderung an die weiterführenden
Schulen, ein schulinternes Bandbreitenmodell zu entwickeln,
das zum Ziel hat, die Arbeitsbelastung gerechter zu verteilen,
zu Recht anerkannt, dass Korrekturfachlehrer/innen übermäßig
belastet werden.«
So leiteten die Lehrerinnen und Lehrer ihren Antrag ein, den
sie am 7. Dezember 2005 in der Personalversammlung für
Lehrerinnen und Lehrer am Gymnasium im Regierungsbezirk Düsseldorf
stellten. Im Einzelnen legten sie dar, welche gravierend negativen
Folgen es für die Schulen und für den Berufsalltag
der Korrekturfachlehrer hat, wenn sie ihre bis zu sieben Vollkorrekturen
zu erledigen haben.
Das Fazit der Antragsteller: »Obwohl dem Ministerium das
Versagen des Bandbreitenmodells bekannt ist, wurde in der vergangenen
Legislaturperiode diesem Prozess untätig zugesehen. Die
neue Bildungsministerin hat bislang noch nicht deutlich gemacht,
dass sie ihrer Fürsorgepflicht gegenüber den Korrekturfachlehrer/innen
große Bedeutung beimessen wird.«
Lesen Sie den vollständigen Antrag im
Wortlaut. |
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Vorstand von »VdKorr« spricht
mit CDU-Landtagsabgeordneten des Ausschusses für Schule und
Weiterbildung |
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Schon seit längerem pflegt unser Verband
auch die politischen Kontakte. Auf Initiative unseres Mitgliedes
Willy Knaup kamen am Dienstag, dem 6. Dezember 2005, im
Düsseldorfer Landtag Mitglieder des »VdKorr«-Vorstandes
mit den Politikern des Arbeitskreises »Schule und Weiterbildung«
der CDU-Landtagsfraktion zusammen. Unter den Abgeordneten befanden
sich Michael Solf, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses,
Klaus Kaiser, der Ausschusssprecher, sowie die ordentlichen
Ausschussmitglieder Horst Ellinghaus, Dr. Gerd Hachen, Marc
Rastajczak und Bernhard Recher. Ihnen saßen von unserer
Seite unter anderem unser Vorsitzender Reinhard Heider und seine
Stellvertreterin Maria Sangmeister sowie der frühere »VdKorr«-Stellvertreter,
Ralph Engel aus Aachen, gegenüber.
Die Vertreter unseres Verbandes stellten den Ausschussmitgliedern,
von denen einige gerade erst neu in den Landtag gewählt
wurden, die seit Jahrzehnten hohe strukturelle Arbeitsbelastung
der Korrekturfachlehrerinnen und -lehrer im Vergleich zu nicht
oder wenig korrigierenden Kolleginnen und Kollegen vor Augen.
Sie wiesen auf die in den Korrekturfächern sich seit Jahren
gravierend auswirkende Arbeitsverdichtung und deren Folgen hin,
insbesondere aber auch darauf, dass die in den letzten Jahren
schon umgesetzten ebenso wie die zur Zeit auf den Weg gebrachten
schulpolitischen Neuerungen (zum Beispiel Lernstandserhebungen,
Kernlehrpläne, Evaluationsmaßnahmen, Zentralabitur
oder die zentralen Abschlussprüfungen in Klasse 10) ausschließlich
die ohnehin schon hohe Arbeitsbelastung der Korrekturfachlehrer
verschlimmern.
»Lösen Sie Ihre in den Koalitionsvereinbarungen gemachten
Versprechungen einer gerechteren Arbeitszeitregelung für
Lehrer ein«, forderte der »VdKorrekt«-Vorsitzende
die Abgeordneten auf. Die Unionsabgeordneten sagten zu, sich
nach Abschluss der Novellierung des Schulgesetzes mit unserem
Anliegen auseinanderzusetzen. |
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Schulministerin
Sommer äußert sich über die Absicht der Landesregierung,
die Lehrerarbeitszeit gerechter zu gestalten |
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Auf der Mitgliederversammlung der »Landeselternschaft
Gymnasien NRW e.V.« in der Dortmunder Westfalenhalle am
12. November 2005 war auch die NRW-Schulministerin samt einigen
ihrer Mitarbeiter anwesend. Frau Gabriela Custodis, Vorsitzende
der gymnasialen Landeselternschaft, hatte neben allen Elternpflegschaftsvorsitzenden,
deren Stellvertretern und den Schulleitern aller öffentlichen
Gymnasien in NRW auch den neuen Vorsitzenden unserer Vereinigung,
Reinhard Heider, eingeladen. Schon in ihrer Begrüßungsrede
ging Frau Custodis auf den außerordentlich hohen Arbeitseinsatz
der Lehrer mit Korrekturverpflichtungen ein.
Die Ministerin sprach in einer kurzen Rede über aktuelle
schulpolitische Fragen und stellte sich anschließend einer
eineinhalbstündigen Befragung. In deren Verlauf lobte Herr
Heider die Landesregierung für ihre in der Koalitionsvereinbarung
eingegangene Selbstverpflichtung (»Die Lehrerarbeitszeit
wird flexibler und gerechter gestaltet.«). Er hob eindringlich
die Überbelastungen der Korrekturfachlehrer hervor und
verwies auf differenzierte Arbeitszeitregelungen im europäischen
Ausland, etwa in Finnland, wo diese sich nachweislich auch auf
die Unterrichtsqualität auswirken. Dass große Teile
der anwesenden Elternschaft nach diesen Bemerkungen applaudierten,
zeigt, dass die Anliegen der Korrekturfachlehrer nicht nur von
einer breiten Öffentlichkeit erkannt, sondern auch zunehmend
unterstützt werden. Auf die Fragen, was sich die Landesregierung
konkret unter einer »gerechteren« Arbeitszeitregelung
vorstelle und wann mit einem Einstieg in dieselbe zu rechnen
sei, antwortete die Ministerin: Sie stehe zu jedem Wort des
Koalitionsvertrages, der auf fünf Jahre angelegt sei. Nach
der Novellierung des Schulgesetzes im Frühjahr 2006 werde
man im Ministerium sich intensiv mit dem Thema »Arbeitszeit
der Lehrer« beschäftigen. Sie schloss ihren Beitrag
mit der Bemerkung, man könne sich, was die Neuregelung
der Lehrerarbeitszeit anbelange, auf sie verlassen. |
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Prozess beendet: Bundesverwaltungsgericht
lehnt Berufung ab |
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Am 13. Oktober 2005 teilte Dr. Klaus Schmiemann,
der Prozessbevollmächtigte der »Vereinigung der KorrekturfachlehrerInnen
e.V,.«, dem Vorstand mit: Das Bundesverwaltungsgericht
in Leipzig hat soeben entschieden, dass der von unserem Mitglied
Artur Weinhold angestrengte Verwaltungsgerichtsprozess mit dem
am 24. Februar 2005 in gleicher Sache ergangenen Urteil
des Oberverwaltungsgerichts Münster als inhaltlich erschöpfend
behandelt gelte.
Das Gericht hatte beschlossen, es bedürfe in dieser Sache
»keiner erneuten Überprüfung der gefestigten
Senatsrechtsprechung«, und damit die Berufung vor dem
Bundesverwaltungsgericht versagt. Lesen Sie die Leipziger Entscheidung
im Wortlaut. |
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Jahreshauptversammlung 2005 |
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In der Jahreshauptversammlung der »Vereinigung
der KorrekturfachlehrerInnen e.V.« am Samstag, dem 24. September
2005 in Dortmund trat vom bisherigen Vorstand aus Frau Dr. Hannah
Dorner-Bachmann als Vorsitzender, Herrn Ralf Engel als stellvertretendem
Vorsitzenden, Frau Monika Himpler als Schriftführerin und
Frau Mechthild Schulte als Kassenwartin nur Frau Himpler erneut
zur Wahl an.
Gewählt wurden neu als Vorsitzender Herr Reinhard Heider,
Steinheim, als stellvertretende Vorsitzende Frau Maria Sangmeister,
Rheine, als Schriftführerin Frau Monika Himpler, Aachen,
und als Kassenwart Herr Heiner Hülsmann, Duisburg. |
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Was die neue Landesregierung verspricht |
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Der Koalitionsvertrag von NRW-CDU
und -FDP für die neue Landesregierung liegt seit dem 17.
Juni 2005 vor; unser Mitglied Herr Wilhelm Knaup hat ihn schon
durchgelesen. Darin heißt es auf Seite 35:
»Wir wollen das Ansehen des Lehrerberufs
verbessern. Die Lehrerarbeitszeit wird flexibler und gerechter
gestaltet.«
Herr Knaup kommentiert:
Das bedeutet: VdKorrekt wird keineswegs
überflüssig. Wir müssen den Sommer nutzen und
die neuen Regierungsfraktionen an ihre Reden und Briefe erinnern,
so oft es geht, damit das Wort »gerechter« die
entsprechende Umsetzung erfährt. Jetzt kommt es darauf
an, dass wir die Chance nutzen, den zuständigen Abgeordneten
in Union und FDP bei der Verwirklichung ihres Vorhabens die
richtigen Denkanstöße zu geben.
Sie können dabei helfen, liebe Kolleginnen
und Kollegen. Schreiben Sie Ihre Mails oder Briefe an die CDU-
und die FDP-Landtagsfraktion!
Lassen Sie der Redaktion
dieser Website und dem Vereinsvorstand
Kopien davon zukommen! |
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Die Deputatsstundenregelung
– ein Erbe des 19. Jahrhunderts |
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Von Korrekturfachlehrern des Landes Berlin erhielten
wir die aufschlussreiche Übersicht
über die Entwicklung der Pflichtstunden der Gymnasiallehrer
seit Beginn des 19. Jahrhunderts.
Einfach mal reinschauen und sich nicht allzu viel wundern. |
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Beschwerde eingelegt |
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Am 24. Februar 2005 entschied das Oberverwaltungsgericht
Münster in dem von unserer Vereinigung getragenen Rechtsstreit
unseres Mitgliedes Artur Weinhold, die Revision beim Bundesverwaltungsgericht
nicht zuzulassen. Dagegen hatte unser Rechtsanwalt Dr. Schmiemann,
Köln, am 15. März 2005 die Nichtzulassungsbeschwerde
eingelegt, die das Oberverwaltungsgericht Münster jedoch
nicht entscheiden mochte und soeben – am 11. Mai –
nach Leipzig dem dortigen Bundesverwaltungsgericht zur Entscheidung
zusandte. |
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Im
Verfahren unseres Mitgliedes Artur Weinhold erging am 24. Februar
2005 das Urteil vor dem Oberverwaltungsgericht Münster. |
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Hier finden Sie das
Urteil und die Begründung. |
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9. Mai 2004: Die »Vereinigung der
Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien – Die Alternative«
und die »Vereinigung der KorrekturfachlehrerInnen«
beschließen eine Kooperation. |
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Lesen Sie die Kooperationsvereinbarung! |
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5. Mai 2004: Die Landesregierung antwortet
auf eine »Kleine parlamentarische Anfrage« zur Lehrerarbeitszeit
– was man eben so »antworten« nennt … |
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… wenn man nichts Erhellendes sagen will
oder kann.
Das waren die zentralen Themen der »Kleinen Anfrage«
– sie kommen uns Vielkorrigierern alle bekannt vor:
- Hat die Landesregierung an der Einführung
der Pflichtstunden-Bandbreite angesichts des Wissen um die
Unzulänglichkeit dieses Instruments und im Hinblick auf
die massive Gefährdung des Schul- und Arbeitsfriedens
überhaupt ein Interesse?
- Wie kann man den innerschulischen Frieden
erhalten, wenn jede Schule in langwierigen Konferenzprozeduren
für ein- und dieselbe
Lehrertätigkeit ihre eigenen Entlastungs-Zeitwerte ermitteln
und festlegen muss?
- Wo ist das vom Schulministerium immer wieder
zitierte Einvernehmen mit den Lehrerorganisationen in der
Praxis abgeblieben?
Lesen Sie hier die komplette »Kleine
Anfrage« und die Antwort vom 05.05.2004! |
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Im vollen
Wortlaut: Das OVG-Urteil im Prozess unseres Mitgliedes Heiner
Hülsmann gegen das Land NRW vom 16. März 2004 |
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Lesen Sie die aufschlussreiche Urteilsbegründung.
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Mitstreiter sind willkommen, Trittbrettfahrer
jedoch unerwünscht |
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Die Tinte unter dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts
Münster war kaum trocken, da schickte am 17. März
2004, 20:19 MEZ, der »Philologen-Verband NRW« eine
fixe »Info-E-Mail« an die Leiterinnen und Leiter
aller nordrhein-westfälischen Gymnasien. Unser Mitglied
Herr Wilhelm Knaup aus Greven hat sich für uns mal darüber
gebeugt. Lesen Sie Herrn Knaups deutliche Entgegnung!
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Prozess vor dem Oberverwaltungsgericht
entschieden! |
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Am Dienstag, dem 16. März
2004, fand vor dem Oberverwaltungsgericht Münster die mündliche
Verhandlung in dem Verwaltungsgerichtsstreit unseres Mitgliedes
Herr Heiner Hülsmann, Duisburg, gegen das Land NRW statt.
Das zunächst mündlich verkündete
Urteil stellt einen Teilerfolg für unsere Vereinigung dar.
In der Presseerklärung des Oberverwaltungsgerichts vom
selben Tag heißt es:
Schulen
müssen über Entlastung von Korrekturfachlehrern
entscheiden
Der
6. Senat des Oberverwaltungsgerichts hat heute durch zwei
Urteile entschieden, dass Korrekturfachlehrer einen Anspruch
darauf haben, dass sich ihre Schule mit der Frage auseinandersetzt,
ob die mit den Korrekturfächern einhergehende Mehrbelastung
durch eine Herabsetzung der Pflichtstundenzahl auszugleichen
ist. Geklagt hatten ein Oberstudienrat mit den Korrekturfächern
Englisch und Französisch und ein Studienrat mit den Fächern
Englisch und Erdkunde. Beide, Lehrer an Gymnasien in Nordrhein-
Westfalen, hatten bei der zuständigen Bezirksregierung
eine Herabsetzung ihrer wöchentlichen Pflichtstundenzahl
um 2 Stunden bzw. 1 Stunde beantragt. Ihr Antrag wurde abgelehnt.
Auch ihre Klage vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf
hatte keinen Erfolg. Dagegen richtete sich ihre Berufung,
der das Oberverwaltungsgericht mit den o. g. Entscheidungen
stattgegeben hat. Zur Begründung hat es ausgeführt:
Nach der Ausführungsverordnung zum Schulfinanzgesetz
solle eine unterschiedliche zeitliche Inanspruchnahme von
Lehrerinnen und Lehrern durch besondere unterrichtliche Belastungen
in der Schule ausgeglichen werden; hierzu könne die Pflichtstundenzahl
eines besonders belasteten Lehrers herabgesetzt und die Pflichtstundenzahl
eines nicht besonders belasteten Lehrers um bis zu 3 Pflichtstunden
überschritten werden (sog. Bandbreiten-Regelung). Über
die Festlegung der individuellen Pflichtstunden entscheide
die Schulleitung nach Grundsätzen, die die Lehrerkonferenz
zuvor festgelegt habe. Diese seit dem Schuljahr 2002 geltende
Regelung sei in Nordrhein-Westfalen bisher an kaum einer Schule
angewendet worden, so auch nicht im Fall der beiden Kläger.
Deshalb hätten diese einen Anspruch darauf, dass über
ihre Anträge auf Herabsetzung der Pflichtstundenzahl
nach der zuvor beschriebenen Bandbreiten-Regelung erneut entschieden
werde. Dabei habe die Schule einen weitgehenden Entscheidungsspielraum.
Das Oberverwaltungsgericht hat die Revision zum Bundesverwaltungsgericht
nicht zugelassen. (Az.: 6 A 4402/02 und 6 A 4403/02)
( Fundstelle: http://www.ovg.nrw.de/presse/pressem/2004/p040316.htm)
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»Meine acht Minuten mit Steinbrück« |
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Unser Mitglied Herr Wilhelm Knaup aus Greven
nahm am 3. Dezember 2003 an einer Telefon-Befragungsaktion des
NRW-Ministerpräsidenten teil und wurde zu seinem
Erstaunen auch durchgestellt! Lesen Sie Herrn Knaups Bericht.
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Wenn es nicht so traurig wäre, könnte
man darüber lachen: Die Antwort der NRW-Landesregierung auf
eine »Parlamentarische Anfrage« zur Lehrerarbeitszeit |
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Unser Mitglied Herr Wilhelm Knaup, Greven,
nahm Kontakt zur CDU-Fraktion in NRW-Landtag auf und stieß
dort auf Interesse für das Problem, das uns Viel-Korrigierern
auf den Nägeln brennt. Heraus kam dabei eine »Kleine
Anfrage« der NRW-CDU zur Lehrerarbeitszeit.
Lesen Sie die Anfrage und die
Antwort! |
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»Die Probleme liegen in der objektiven
Bewertung dessen, was in den einzelnen Fächern zu leisten
ist.« |
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Ein Gutachten über die Lehrerarbeitszeit
in NRW? Von Mummert + Partner? War da was?
Unser Mitglied Herr Wilhelm Knaup, Greven, schrieb an die Fraktionsvorsitzende
der NRW-Grünen, Frau Sylvia Löhrmann, und bat um die
Stellungnahme der Grünen zur Lehrerarbeitszeitproblematik.
Lesen Sie Herrn Knaups Brief
und die erstaunliche Antwort
Frau Löhrmanns. Naja, nicht ganz so erstaunlich, wenn wir
uns die letzten 20 Jahre Schulpolitik in NRW vergegenwärtigen
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Jahresbericht für das Jahr 2002 |
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Lesen Sie den Jahresbericht
unserer Vereinigung, veröffentlicht am 31. Januar 2003. |
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Prozess in
Düsseldorf entschieden |
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Der von einem Mitglied unserer Vereinigung in Düsseldorf
angestrengte Verwaltungsgerichtsprozess um angemessene Berücksichtigung
der Korrekturtätigkeit als Bestandteil der Lehrerarbeit
wurde abschlägig beschieden.
Lesen Sie die Begründung
der Richterentscheidung.
»Die Entscheidungsgründe«, so bewertet VdK-Rechtsbeistand
Dr. Schmiemann das Urteil, »sind geprägt davon, den
Staat gegen seine Beamten zu schützen.« Lesen Sie
Dr. Schmiemanns Einschätzung
im Wortlaut.
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»Wer korrigiert, ist angeschmiert« |
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So griffig und zutreffend formuliert ist nicht
nur die Überschrift dieses Zeitungsartikels – eines
der wenigen der letzten Monate, in denen über die ungerechte
Arbeitsverteilung unter den Lehrern berichtet wird und
das ganz ohne die wohlfeile Häme, die journalistische Darstellungen
von Lehrerthemen nicht selten kennzeichnet.
Lesen Sie einen Ausschnitt
aus Barbara Schäders Artikel, der in der Süddeutschen
Zeitung vom 15. Oktober 2002 erschien. |
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Prozess in Gelsenkirchen entschieden |
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Der Einzelrichter, Gerichtspräsident Fessler,
beschied die Klage abschlägig. Die schriftliche Begründung
liegt vor.
Was ist von dem Urteil zu halten?
»Insgesamt gesehen sind die Entscheidungsgründe enttäuschend.
Das Gericht hatte ersichtlich nicht den Mut, aus der Tradition
der bisherigen Rechtsprechung herauszutreten.« So schreibt
Dr. Schmiemann, der Prozessbevollmächtigte der »Vereinigung
der Korrekturfachlehrer«. Lesen Sie seine erste, kurze
Stellungnahme zum Urteil. |
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Prozess in Düsseldorf verhandelt |
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Am Dienstag, dem 1. Oktober 2002, fand vor
dem Verwaltungsgericht Düsseldorf die öffentliche
Verhandlung im Prozess eines Duisburger Vereinsmitgliedes um
Reduzierung seiner Pflichtstundenzahl statt. Lesen Sie den Bericht! |
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Prozess in Gelsenkirchen verhandelt |
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Am 18. September 2002 wurde die erste vollständige
Verhandlung eines unserer Musterprozesse in Sachen Arbeitszeitgerechtigkeit
vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen abgeschlossen. Ein Urteil
ergeht bis zum 17. Oktober 2002. Lesen Sie hier den ausführlichen
Bericht über die Verhandlung. |
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»Sollen wir uns fürs Ministerium
gegenseitig die Schädel einschlagen?« |
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An manchen Schule wehren sich die Kollegien
dagegen, sich durch die Ausgestaltung des »Bandbreitenmodells«
auseinanderdividieren zu lassen. Eine Schule im Ruhrgebiet hat
dies am 23. April 2002 in einer Resolution
mit überwältigender Mehrheit bekräftigt und der
Ministerin Behler, dem Vorsitzenden des Landtagsausschusses
für Schule und Weiterbildung sowie den Vorsitzenden der
NRW-Landtagsfraktionen die Resolution mit einer Bitte um Stellungnahme
zugeschickt. |
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Ein Erfahrungsbericht zum »Bandbreitenmodell« |
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Kann das »Bandbreitenmodell« für
uns eine Lösung sein? Eine Essener Gymnasiallehrerin berichtete
Anfang 2002 von den Erfahrungen,
die sie damit an ihrer Schule gemacht hat. |
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Gegen dieses »Bandbreitenmodell«
warum? |
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Während die großen Lehrerverbände
mit dem Schulministerium das »Bandbreitenmodell«
ausbaldowerten, lehnte die »Vereinigung der Korrekturfachlehrer«
es von Anfang an ab und hatte dafür auch gute Gründe.Dann
erging das Oberverwaltungsgerichtsurteil
vom 16. März 2004, das die Umsetzung der Bandbreitenverordnung
forderte, ein Urteil, dem wir uns mit knirschenden Zähnen
beugen. Raten Sie mal: Wie stellen sich jetzt wohl die großen
Verbände dazu? |
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»Es ist höchste Zeit, das einheitliche
Stundendeputat abzuschaffen.« |
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Die »Lehrer und ihre Interessenverbände
verharren in Lethargie. Zum Beispiel beim Thema Arbeitszeit. Die
mittlere Belastung mag zwar hoch sein, aber die Abweichung ist
mit 300 Stunden enorm. Es gibt also zahlreiche Pädagogen,
die es sich auf Kosten ihrer Kollegen gemütlich machen
der Sportlehrer vielleicht, der keine seitenlangen Deutsch-Aufsätze
korrigieren muss. Es ist deshalb höchste Zeit, das einheitliche
Stundendeputat abzuschaffen und der einzelnen Schule den Freiraum
zu geben, die Arbeitszeit selbstständig einzuteilen. Doch
eine Umverteilung lehnen Lehrer-Gewerkschaften bislang ab, fürchten
sie doch um einen Teil ihrer Klientel.« |
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So schreibt Jeanne Rubner am 3. November 2000
auf der Kommentarseite 4 der Süddeutschen Zeitung. Lesen
Sie im SZ-Archiv
den vollständigen Kommentar mit dem Titel »Der unbekannte
Lehrer: Deutschlands Pädagogen gelten zu Unrecht als faul
ihr Beruf ist vielfach falsch strukturiert«.
Wenn Sie keinen Zugang zum SZ-Archiv haben oder den Kommentar
dort nicht mehr vorfinden, dann schicken Sie uns
einen frankierten Umschlag mit Ihrer Adresse zu. |
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»Warum hast du
denn nicht auch Sport und Erdkunde studiert?« |
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Haben Sie sich als Vielkorrigierer dieses
»Argument« nicht auch schon anhören müssen?
In unserer Abteilung »Bitterböse Polemik«
lassen wir die sechs schlausten und blödesten Argumente
Revue passieren, die die Wenigkorrigierer gegen unsere Forderung
nach einer gerechten Berücksichtigung von Korrekturarbeit
in der Schule immer wieder vortragen.
Und wir sagen hier endlich auch, wie Sie sich beim nächsten
Mal dagegen wehren können! |
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| redaktion@korrekturfachlehrer.de
Stand: 25.10.2011
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