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Die Vereinigung der KORREKTurfachlehrerInnen e.V. entsendet in der Wahlperiode 2008-2012 in alle Bezirkspersonalräte und in den Hauptpersonalrat Personalratsvertreter. Dafür gibt es Ursachen! |
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| Über unsere Musterprozesse hinaus wurde auch politische Überzeugungsarbeit nötig Vor zehn Jahren gründeten ein paar Dutzend stark korrekturbelastete Lehrer in NRW unsere Vereinigung in der Absicht, gemeinsam Musterprozesse zu finanzieren, die die großen Lehrerverbände nicht führen wollten. Damals konnten wir uns nicht vorstellen, dass es einmal nötig sein würde, unsere evidente Überbelastung als Vielkorrigierer zum Gegenstand auch von politischer – statt nur juristischer – Überzeugungsarbeit zu machen. So ist es jedoch gekommen: Unsere Musterprozesse vor Verwaltungs- und Oberverwaltungsgerichten, in einem Fall sogar vor dem Bundesverwaltungsgericht, die in unserer Website ausführlich dokumentiert sind, endeten in Teil-Erfolgen. Sie bescherten uns auch Aufmerksamkeit und führten an einigen Schulen zu Entlastungen für Vielkorrigierer. Doch wurde die flächendeckende Umsetzung der eindeutigen verwaltungsgerichtlichen Entlastungsvorgaben in den meisten NRW-Lehrerkollegien verwässert oder ganz hintertrieben. Erste Erfolge politischer Arbeit Einzelne Mitglieder unserer Vereinigung stellten schon während der Zeit unserer Musterprozesse Kontakte zu Landespolitikern aller Parteien her. Diese langjährigen Kontakte trugen mit dazu bei, dass die in NRW gegenwärtig Regierungsverantwortung tragenden Parteien CDU und FDP sich in ihrem Koalitionsvertrag vom 17. Juni 2005 auf Seite 35 auf dieses Ziel für die neue Landesregierung festlegten:
Das ist seit 2005 nicht der einzige Hinweis darauf geblieben, dass es Landespolitiker – jetzt auch in den Reihen der heutigen Opposition (Sören Link, SPD, und Sigrid Beer, Grüne) – gibt, die unsere völlig antiquierte Wochenstunden-Lehrerarbeitszeitregelung ändern wollen: Am 6. Juni 2007 fand im Düsseldorfer Landtag eine öffentliche Anhörung zur Neuregelung der Lehrerarbeitszeit statt. Unter den 16 Sachverständigen aus Wissenschaft, Schulen und Verbänden, die von den Parlamentariern eingeladen worden waren, waren auch zwei Mitglieder unserer Vereinigung. Sie stellten den Schulausschussmitgliedern unseren Standpunkt zur Notwendigkeit einer Lehrerarbeitszeitreform und zu deren Modalitäten vor. Das wurde auch überregional registriert (siehe Tanjev Schultz’ Artikel „Faul? Von wegen!“ in der Süddeutschen Zeitung vom 11. Juni 2007, Seite 16). Nur eine breitere politische Vertretung verschafft der Sache der Vielkorrigierer mehr Gehör Seit der Personalratswahl 2008 entsendet die Vereinigung der KorrekturfachlehrerInnen e.V. in alle Bezirkspersonalräte und in den Düsseldorfer Hauptpersonalrat je einen Vertreter (in den Münsteraner Bezirkspersonalrat entsenden wir zwei Vertreter). Damit haben wir eine unantastbare politische Legitimation unserer Anliegen und eine breite Plattform für deren Durchsetzung vorzuweisen. Eine erste Konsequenz: Unser Vorstandsmitglied Wilhelm Knaup wurde in die Arbeitsgruppe »Lehrerarbeitszeit« des Ministeriums für Schule und Weiterbildung berufen. Das Hauptanliegen der Vereinigung der KorrekturfachlehrerInnen e.V. ist und bleibt es, Arbeitszeitgerechtigkeit für die weit überdurchschnittlich belasteten Vielkorrigierer herbeizuführen. Auf dieses Ziel arbeiten auch die Personalratsmitglieder zu. Darüber hinaus sorgen im Personalrat die Vertreter der Vereinigung der KorrekturfachlehrerInnen e.V. dafür, dass Ihre individuellen Interessen als Korrekturfachlehrerin oder -lehrer gewahrt werden. Das heißt insbesondere: Gleichbehandlung der Vielkorrigierer
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Haben Sie ein Anliegen, das Sie mit unseren Personalratsvertretern besprechen wollen?
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redaktion@korrekturfachlehrer.de
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23.02.2009 |