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| Die »Lehrer und ihre Interessenverbände verharren in Lethargie. Zum Beispiel beim Thema Arbeitszeit. Die mittlere Belastung mag zwar hoch sein, aber die Abweichung ist mit 300 Stunden enorm. Es gibt also zahlreiche Pädagogen, die es sich auf Kosten ihrer Kollegen gemütlich machen – der Sportlehrer vielleicht, der keine seitenlangen Deutsch-Aufsätze korrigieren muss. Es ist deshalb höchste Zeit, das einheitliche Stundendeputat abzuschaffen und der einzelnen Schule den Freiraum zu geben, die Arbeitszeit selbstständig einzuteilen. Doch eine Umverteilung lehnen Lehrer-Gewerkschaften bislang ab, fürchten sie doch um einen Teil ihrer Klientel.« Ein aktuelles Statement, nicht wahr? Sie werden sich wundern. |
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